Stadt Wiehe in Thüringen
Stadt Wiehe
Stadt Wiehe
Wiehe

Zahlen&Fakten

Wiehe heute

Blick über das Unstruttal

Wiehe hat auch nach der Gebietsreform im Freistaat Thüringen seine Eigenständigkeit und Verwaltungshoheit behalten. Die Stadt erfüllt als teilfunktionales Unterzentrum traditionell wichtige Versorgungs- und Dienstleistungsaufgaben für die Region, wie auch für die Nachbarorte über die Ländergrenze zu Sachsen-Anhalt hinaus.

Die wirtschaftliche Entwicklung der kleinen Händler- und Handwerkerstadt wurde in den Jahren nach 1949 durch den spezialisierten Maschinenbau im ehemaligen Plastmaschinenwerk sowie dessen extensiver Erweiterung vor den Toren der Stadt entscheidend begünstigt. Die 50jährige Maschinenbautradition, getragen von einer hochwertigen Qualitätsarbeit in Forschung, Entwicklung und Herstellung von Kunststoffverarbeitungsmaschinen durch qualifizierte Fachkräfte, war auch für Mannesmannn Demag zur Zeit der Wende und Wiedervereinigung das entscheidende Kriterium für den Erhalt und den Ausbau des Standortes Wiehe. Heute präsentiert sich der größte Arbeitgeber am Ort als Demag Ergotech Wiehe GmbH in einer hochmodernen Produktionsstätte, die ihresgleichen europaweit in der Branche sucht. Die Arbeitsplätze haben annähernd den Stand von 1990 erreicht, die Zahl der Erzeugnisse konnte bei Sicherung einer Spitzenqualität im Weltmaßstab verdoppelt werden. Ein Superlativ ganz anderer Art, die weltgrößte Ganzjahres-Modellbahnanlage, belebt den Tourismus und Fremdenverkehr in der Stadt und in der Region seit November 1997 in ähnlicher Weise. 300.000 Besucher sehen sich jährlich diese Attraktion, ein Mekka für Modellbahnfreaks und Eisenbahnfans, in der Stadt Wiehe an. Bauherr und Betreiber streben Erweiterungen an, welche die Attraktivität erhöhen und den Superlativ der weltgrößten Modellbahnanlage im Visier haben. Die Stadt selbst entwickelte insbesondere in den Jahren nach der Wiedervereinigung große Aktivitäten, um die Infrastruktur zu verbessern. Kommunale Investitionen im Bereich Trinkwasserversorgung, Abwasserbehandlung, Stadtsanierung, Wohnungsbau, Erschließung von Gewerbeflächen u.a. sind seit 1990 in Wiehe planmäßig und gezielt realisiert worden, um die vorrangige Entwicklung der Stadt als Wohn- und Fremdenverkehrsort zu forcieren. Die Sicherung und Sanierung des Schlosses mit Parkanlage ist eine aktuelle, kommunale Baumaßnahme der besonderen Art.

Schwimmbad

  • Errichtung 1956/58 im Nationalen Aufbauwerk durch die Bevölkerung
  • 1991 Einbau einer Folie im Schwimmbecken
  • 1996/97 Einbau einer Umwälz- und Filteranlage (Kosten 307.800,00 €)
  • 2005 Neubau des Planschbeckens finanziert durch Spendenmittel der Bevölkerung und Unternehmen (Kosten 20.000,00 €, davon 15.000,00 € Spendenmittel)
  • Einbau einer Folie im Schwimmbecken (Kosten 40.000,00 €)
  • Matschspielplatz für Kinder
  • behindertengerechter Einstieg

Abwasserentsorgung

  • Bau einer zentralen Kläranlage (Kosten 1.234.800,00 €)
  • Insgesamt wurden bis 2005 7.020.000,00 € in das Abwassernetz investiert, damit sind 72% der Haushalte und Unternehmen direkt an die Kläranlagen angeschlossen

Trinkwasserversorgung

  • 1997/98 Bau eines neuen Trinkwasserhochbehälters (Investitionskosten einschließlich der Zubringerleitung nach Wiehe 683.600,00 €)

Umbau und Sanierung „Alte Schule“ Schulstr. 5

  • Das Gebäude beherbergt heute das Heimatmuseum, die Bibliothek mit Touristinformation, den Seniorentreff und den Raum des Gastes. (Kosten 670.000,00 €)

Freiwillige Feuerwehr Wiehe

  • 2003 Neubau Gerätehaus
  • Kosten: 448.100,00 €

Freizeitzentrum OT Langenroda

  • In diesem Gebäude sind der Jugendclub und Räume für die Jugendfeuerwehr des Ortsteils untergebracht.
  • 2002 Neubau
  • Kosten: 243.400,00 €

FFW - OT Langenroda

  • 2001 Neubau Gerätehaus
  • Kosten: 57.800,00 €
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