Stadt Wiehe in Thüringen
Stadt Wiehe
Stadt Wiehe
Wiehe

Wandern

Beliebte Wanderwege

Kleiner Rundweg (grüner Balken; ca. 5 km)
Wiehe/Markt - Naturlehrpfad Kuckuckswald - Garnbach - Alte Eiche - Wiehe

Ruine Rabenswald (grünes Dreieck; ca. 7 km)
Wiehe/Markt - Hainborn/Wassertretbecken - Winterberg - Mägdesprung - Burgruine Rabenswald - Palmgrund - Garnbach - Wiehe

Ranke-Wanderweg (grüner Punkt; ca. 7 km)
Wiehe/Rathaus - Rankegraben/Obelisk - Langenroda - Donndorf - Kloster Donndorf

Schrecke-Randweg (roter Punkt)
Memleben/Kloster (12 km) - Wohlmirstedt - Zeisdorf - Wiehe/Markt( 0) - Garnbach - Langenroda - Kloster Donndorf (8 km) - Heldrungen

Kammweg Hohe Schrecke (roter Balken)
Memleben - Wohlmirstedt - Lossa - Wegekreuz Wetzelshain - Wegekreuz Buche - Braunsroda - Heldrungen

Unstrut-Schrecke-Weg
Roßleben - Wiehe/Markt - Garnbach - Birken - Wegekreuz Wetzelhain - Kammerforst - Burgwenden

Unstrut Radwanderweg (blaues U mit Fahrrad)
Naumburg/Blütengrund - Freyburg - Laucha - Burgscheidungen - Nebra - Memleben - Wendelstein - Wiehe - Roßleben -Artern - Heldrungen ...

Routenvariante zum Unstrutradweg (9 km)
Wiehe/Mowi-World - Hechendorfer Weg - Donndorf - Schönewerda

Hainbornweg

Verlässt man die Stadt und geht in Richtung Garnbach, kommt man auf dem Hainbornweg zur Hainbornquelle. Die Quelle hat man 1567 erstmals befestigt. 1910/13 wurde für die Wasserversorgung eine Brunnenstube errichtet. Im Jahre 1938 entstand ein Pumpenhaus mit Hochbehälter. Dies ermöglichte, auch Garnbach an die zentrale Wasserversorgung anzuschließen. 1997 wurde ein weiterer Hochbehälter gebaut, um den steigenden Wasserbedarf für Wiehe und seine Ortsteile zu sichern.

Auf dem Hainbornweg geht es weiter bis zur Wegmarkierung "Friedenseck".     

Nach steilem Anstieg durch Mischwald erreicht man nach ca. 10 Minuten den idyllisch gelegenen Rastplatz.

Er wurde nach dem 2. Weltkrieg von zwei Bürgern der Stadt, Wilhelm Schickel und Walter Jelinek, als Ruhe- und Aussichtspunkt errichtet.

Weg zum Galgenberg

Von hier aus hat man eine herrliche Aussicht in das Röhrental, zum Winterberg (215 m über NN), den Rabenswald (321,5 m über NN), das Hubenholz und zum Forsthaus Garnbach.

Der Weg führt weiter auf dem Galgenberg (211 m über NN) zum Kuckuckswäldchen Hier kommt der Wanderer durch typischen Niederwald. Davon zeugen Bäume unterschiedlichen Alters und Wuchses. Vorwiegend sind hier Buchen, Eichen, Birken, Ahorn, Fichten zu finden. Aber auch ein reichlicher Pflanzen- und Strauchwuchs ist zu sehen. Nachdem der Wald endet, kommt man am Waldrand vorbei über Streuobstwiesen. Diese geschützten Biotope beherbergen selten gewordene Pflanzenarten, dienen vielen Tierarten als Lebensraum und bewahren alte Obstsorten vor dem Aussterben.

Kuckuckswäldchen

Das Kuckuckswäldchen, am Nordrand der Hohen Schrecke gelegen, ist eine natürliche Parkanlage. Die Vegetation besteht unter anderem aus Eichen, Hainbuchen und Winterlinden. Besonders im Frühjahr findet man hier eine reich blühende Krautschicht vor. Es wachsen Leberblümchen, Lungenkraut, Salomonsiegel, Maiglöckchen und die Türkenbundlilie.

Das Areal ließ der damalige Schlossherr von Werthern um 1817 anlegen. Zu jener Zeit standen hier 3 Gebäude, in denen der Schlossherr seine Gäste empfing und Jagdfeste feierte. Nach dem 2. Weltkrieg waren diese Gebäude verfallen und wurden abgerissen.

Hirschkäfer

1997 legte die ABS GmbH Thüringen Nord in dem Wäldchen einen Naturlehrpfad an. Hier wird den Bürgern der Umgebung, den Besuchern und vor allem unseren Kindern die Natur auf anschauliche Weise wieder etwas näher gebracht:
Es wurden zahlreiche Kleinbiotope angelegt und Schautafeln gestaltet. Wir finden Hecken und Totholzhaufen, Steinlesehaufen und Trockenmauern, Nisthilfen für Insekten und Kleinlebewesen, einen Igeltippi, Blumenwiese und vieles andere mehr. Dem Besucher bietet sich hier in anschaulicher Weise ein harmonisches Zusammenspiel der Natur.

Naturschutz in Wiehe

Über einen Hohlweg, die Schafstrift, kann man das KuckuckswäIdchen wieder verlassen.

Wie alle anderen Hohlwege, so steht auch dieser unter Naturschutz. Er ist durch Erosion und durch Bewirtschaftung entstanden und stellt ein wichtiges Biotop dar, das es für die Natur und Umwelt zu erhalten gilt.

Am Ende des Hohlweges führt der Weg rechts weiter durch den Bürgergarten. Sein Name rührt sicherlich daher, dass hier nach dem 1. Weltkrieg der gesellige Treffpunkt für die Bürger der Stadt war. Er lag damals noch außerhalb der Stadt. Davon zeugen Überreste der alten Stadtmauer und des Wehrturmes.     

Wenn man die Straße überquert, kommt man zum Schloss mit seiner schönen Parkanlage und den dazugehörenden reizvoll angelegten 5chlossteichen mit Stubenbrunnen. Nach einem Großfeuer, das 1659 u. a. die Burg, das Rathaus und die Kirche vernichtete, wurde 1666 das Renaissanceschloss errichtet. Hier sollen nach abgeschlossenen Restaurierungs- und Renovierungsarbeiten u. a. das Heimatmuseum und das Rankemuseum ihren Platz finden. Im Zentrum der Stadt befindet sich das 1715 erbaute barocke Rathaus (1540 erwähnt), die 1669/72 neu erbaute St.-Bartholomäus-Kirche (933 erstmals erwähnt) mit gotischen Steinbildern und der mittelalterlichen Sonnenuhr sowie weitere schöne historische Gebäude.

Am Stadtausgang, Richtung Allerstedt, ist die größte Modelleisenbahnanlage Europas zu besichtigen.

Die Umgebung von Wiehe

Pavillon am Waldrand

Die Stadt Wiehe liegt am Nordrand der Finne mit freiem Blick in das weite Tal der Unstrut, umgeben von herrlicher Landschaft und historischen Sehenswürdigkeiten. Wir steigen zum Stadtwäldchen, dem Kuckuckswald hinauf und erfahren auf einem liebevoll gestalteten Naturlehrpfad Interessantes über Flora und Fauna. Ein kleiner Pavillon am Waldrand lädt zum Ausruhen ein. Von hier aus bietet sich auch der beste Rundblick:    

Nach Westen erstrecken sich die mit herrlichen Laubwäldern bewachsenen Rücken der Schmücke und Hohen Schrecke bis zur Thüringer Pforte mit den Sachsenburgen. Am westlichen Horizont zeichnet sich das Kyffhäusergebirge mit dem Kyffhäuserdenkmal gegen den Himmel ab. Es wurde 1896 zur Erinnerung an die Reichsgründung von 1871 erbaut. Am Rande dieses kleinen Gebirges geht die Goldene Aue in das Unstruttal über.

Unstrutkanal

Die Unstrut ist ein wasserreicher Fluß, der früher jedes Jahr mehrmals die Felder, Wiesen und Dörfer an seinen Ufern überflutete. Um die Jahrhundertwende baute man einen Kanal von Bretleben bis nach Memleben, der bei Hochwasser große Wassermengen aufnehmen kann und die gefährdeten Regionen entlastet.

kleine Bottendorfer Grasnelke

Lassen wir den Blick mit dem Lauf der Unstrut schweifen, so erkennen wir einen kleinen Höhenzug, an dessen Fuß Bottendorf liegt - die Bottendorfer Alm. Dort finden wir eine steppenartige Flora und die kleine Bottendorfer Grasnelke, eine nur hier vorkommende Pflanze. Ganz in der Nähe liegt Roßleben. Vom ehemaligen Kalischacht ist nur noch die Halde geblieben, ein grauer Kegel, der jetzt begrünt wird. Über Baumwipfeln reckt sich eine Turmspitze. Sie gehört zum Gymnasium, der Klosterschule Rossleben. Ehemals stand hier ein Kloster, aus dem 1554 diese Schule hervorgegangen ist.

Blick zum Wendelstein

Von Roßleben ist es nur eine kurze Strecke an der Unstrut entlang zum Wendelstein. Steil erhebt sich auf dem Zechsteinfels die Ruine der ehemaligen Burg.

Kaiserpfalz Memleben

Noch ein paar Kilometer flussabwärts hat der Fluss in vielen tausend Jahren seinen Weg durch den Buntsandsteinfels gearbeitet und einen schmalen Durchbruch, die Steinklöbe, geschaffen. Hier liegt das Dorf Memleben. Einst standen hier eine Kaiserpfalz und ein Kloster. Heinrich I. und auch sein Sohn Otto I. weilten mehrmals hier und beide starben in Memleben. Von der Klosterkirche stehen heute noch imposante Ruinen in einem liebevoll gepflegten Garten.

Wanderziele

Wanderung durch den Ortsteil Garnbach
Sie gehen vorbei am Hainborn mit dem Wassertretbecken und Trinkstein. In Garnbach können Sie in der St.-Nicolai-Kirche entspannen. Der mit Blumenschmuck gepflegte Ziehbrunnen lädt zum Verweilen ein.

>> Wanderung zur Burgruine Rabenswald


Spaziergang nach Hechendorf
Dort könne Sie den Pächterhof von 1913 mit dem Güldenpfennig entdecken, aber auch einen Quellteich mit Quelle. Zurück nach Wiehe wandern Sie den Rankegraben am Ranke-Obelisk vorbei. Die dort zum Ausruhen stehende Bank bietet Ihnen einen bezaubernden Blick über das Unstruttal.

Wanderung durch den Ortsteil Langenroda
Sie bestaunen die St.-Georgs-Kirche und die im fränkischen Baustil errichteten Fachwerkbauten. Bei einer Wanderung um den Ort sehen Sie die zum Teil gut erhaltenen Hausbacköfen, den Dorfteich und schließlich die Bockwindmühle (1732) mit dem Mühlencafé.

  • Unstrutradwanderweg im Abendrot
  • Unstrutradwanderweg bei Tag

Radwandern

Der Unstrutradwanderweg führt entlang der gesamten Unstrut von Mühlhausen im Westen bis zur Saalemündung bei Naumburg im Osten. Er ist leicht befahrbar und berührt in der Nähe von Wiehe alle wichtigen Sehenswürdigkeiten wie Burgruine Wendelstein, Kloster und Kaiserpfalz Memleben und den Ort Wangen, in dessen Nähe die Himmelsscheibe gefunden wurde. Weiter geht es dann durch die Wein- und Burgenlandschaft der Unstrut-Saale-Region über Freyburg und Naumburg bis zur Rudelsburg und Burg Saaleck.

  • Wehr unterhalb des Wendelsteins
  • Blick von Nebra ins Unstruttal

Wasserwandern

Nicht so bekannt wie der Spreewald ist die Unstrut ein hervorragendes Wasserwandergebiet. In den vergangenen Jahren wurden die Schleusen instandgesetzt, so dass die Unstrut nun auf ganzer Länge befahrbar ist. Die wechselnde Landschaft und die zahlreichen Sehenswürdigkeiten machen die Fahrt zum Erlebnis. Das Ausleihen von Kanus ist bei den Bootsausleihstationen kein Problem, einige bieten auch einen Hol- und Bringeservice und ermöglichen so Ausflüge ohne Rückkehr zum Ausgangspunkt.

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